Was ist Amateurfunk

Was ist Amateurfunk?  
  • Eine Amateurfunkstelle wird aus persönlicher Neigung zum Funkbetrieb bzw. zur Funktechnik betrieben.
  • Derzeit kann in Österreich jeder unbescholtene Bürger ab dem vollendeten 14. Lebensjahr - nach Ablegung einer Lizenzprüfung bei der zuständigen Fernmeldebehörde 1. Instanz (Fernmeldebüro) seines Bundeslandes - ein Rufzeichen beantragen. Vor dem 14. Lebensjahr kann man nach abgelegter Prüfung als sogenannter 2nd Operator (an der Station eines lizenzierten Funkamateurs) Funkbetrieb machen.
  • Das Spektrum des Amateurfunks reicht von Sprachverbindungen, Telegrafie, digitaler Datenübertragung bis hin zu Bildübertragungen.
  • Für nähere Auskünfte stehen Ihnen die Ortsverbände des Österreichischen Versuchssenderverbandes (Ö.V.S.V.) jederzeit gerne zur Verfügung!
 Wußten Sie, dass ...
  • es weltweit ca. 1,5 Millionen lizenzierte Funkamateure gibt, in Österreich sind es ca. 6.500 Funkamateure
  • aus allen Gesellschaftsschichten vom Arbeiter bis zum Hochschulprofessor kommen auch Prominente, wie König Juan Carlos von Spanien und Sonja Ghandi diesem Hobby frönen?
  • es sich beim Amateurfunkdienst um einen gesetzlich, weltweit anerkannten, technisch- physikalischen Experimentalfunkdienst handelt
  • Funkamateure ihre Funkgeräte und Zubehör, wie Netzgeräte, Antennen, ... noch vielfach selbst bauen
  • der Amateurfunkdienst in Not- und Katastrophenfällen oft Hilfsdienste (wie z.B. das Rote Kreuz) unterstützt Funkamateure bei Erdbebenkatastrophen (z.B. in Armenien) zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger Kommunikationswege beigetragen haben
  • Datenübertragungen auch via Amateurfunk z. B. in der Betriebsart Packet Radio möglich sind
  • für viele behinderte Mitmenschen der Amateurfunk zur Integrationshilfe geworden ist